Es klappert die Mühle
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Arrangement: ClassicRocks Musikernetzwerk
Liedtext
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp klapp Er mahlet uns Korn zu dem kräftigen Brot Und haben wir solches, so hat‘s keine Not Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp
Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp klapp Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp klapp Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt Der immer den Kindern besonders gut schmeckt Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp
Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot So sind wir geborgen und leiden nicht Not Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp
Text Ernst Anschütz, arrangiert von Mike Wilbury,
Traditioneller Text — gemeinfrei. Arrangement © ClassicRocks Musikernetzwerk.
Hintergrund
Den Text verfasste der Schulmeister Ernst Anschütz wahrscheinlich in den 1820er Jahren, zur Hochzeit der deutschen Romantik. Die Melodie ist noch etwa 50 Jahre älter und stammt von einem anderen Volkslied, der Komponist ist unbekannt. Der Text ist eine Hommage an den Beruf des Müllers, also einen traditionellen Handwerksberuf, den es wie so viele andere tarditionelle Berufe heute gar nicht mehr gibt - zumindest nicht mehr in der besungenen Form. Überlebt haben diese Berufe in Form der heute noch äußerst häufigen Nachnamen wie "Müller", "Meyer", "Schulze", "Schmied" u.s.w. Man kann das Lied verwenden, um kleine Kinder an das Prinzip einer Wassermühle und der damit verbundenen Zahnräder heranzuführen. Eine Technik, die der Mensch seit Jahrtausenden benutzt und auch heute noch in Form moderner Turbinen weiterlebt.
„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" ist ein klassisches deutsches Volkslied, dessen genaue Entstehungszeit unbekannt ist. Es wird dem 19. Jahrhundert zugeordnet und gehört zum Liedgut, das in Liederbüchern für Kinder und Schulen weitergegeben wurde.
Das Lied beschreibt das Leben des Müllers und die Arbeit der Mühle — ein Berufsbild, das Kindern heute nur noch aus Märchen bekannt ist. Die rhythmische Lautmalerei „Klipp klapp" ahmt das Geräusch des Mühlrads nach und macht das Lied besonders leicht zum Mitsingen.