Nun will der Lenz uns grüßen
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Arrangement: ClassicRocks Musikernetzwerk
Liedtext
Nun will der Lenz uns grüßen Von Mittag weht es lau Aus allen Wiesen sprießen Die Blumen rot und blau Draus wob die braune Heide Sich ein Gewand gar fein Und lädt im Festtagskleide Zum Maientanze ein
Waldvöglein Lieder singen Wie ihr sie nur begehrt Drum auf zum frohen Singen Die Reis` ist Goldes Wert Dort unter grünen Linden Da leuchten weiße Kleid Nun endlich hat uns Kindern Ein End all Wintersleid
Text & Musik: Traditionell, arrangiert von Ian Watts & Mike Wilbury
Traditioneller Text — gemeinfrei. Arrangement © ClassicRocks Musikernetzwerk.
Hintergrund
Ein weiteres deutsches Volkslied aus dem 18. Jahrhundert. Der Text von Karl Ströse klingt aus heutiger Sicht sehr altmodisch - dies betrifft sowohl das Vokabular als auch die grammatikalischen Strukturen. Das Wort "Lenz" wird heute nicht mehr benutzt und bedeutet "Frühling", bzw. "Frühjahr". Thema des Liedes ist die nach der dunklen Jahreszeit neu erwachende Natur als Bild für die neu erwachende Lebensfreude. Der Komponist ist unbekannt. Unsere Version wird gemeinsam gesungen von Alisha und Sophie. Die beiden haben auch bei unserem Lyrik Album Classic Rocks mitgewirkt, beispielsweise haben sie zusammen mit Aaron Lovac diese Vertonung interpretiert: An Sich (Paul Fleming)
„Nun will der Lenz uns grüßen" ist ein beliebtes deutsches Frühlingslied aus dem 19. Jahrhundert. Das Lied besingt das Erwachen der Natur: blühende Felder, rauschende Bäche, grüne Wälder. Besonders in Chören und Schulen wird es im Frühling gerne gesungen.