Rastlose Liebe
Johann Wolfgang von Goethe
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Vertonung: ClassicRocks Musikernetzwerk
Gedichttext
Dem Schnee, dem Regen, Dem Wind entgegen, Im Dampf der Klüfte, Durch Nebeldüfte, Immer zu! Immer zu! Ohne Rast und Ruh!
Wie - soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen? Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!
Lieber durch Leiden Möcht ich mich schlagen, Als so viel Freuden Des Lebens ertragen. Alle das Neigen Von Herzen zu Herzen, Ach, wie so eigen Schaffet das Schmerzen!
Traditioneller Text — gemeinfrei. Vertonung © ClassicRocks Musikernetzwerk.
Die Interpreten
Sophie interpretiert Goethes Text auf ihre ganz eigene Weise. Die Oberstimme hat Jule Heenen beigesteuert. Der Schlagzeugpart stammt von Aaron Lovac. Mike Wilbury hat wie bei allen Songs des Albums auch hier die Gitarrenparts eingespielt. Das Video links zeigt eine neuere Instrumentalversion des Titels (diesmal mit Sina am Schlagzeug)
Hintergrund
„Rastlose Liebe" schrieb Goethe 1776, in einer Zeit leidenschaftlicher Gefühle. Das Gedicht hat eine treibende, atemlose Energie — wie jemand, der durch Sturm und Nebel rennt, ohne aufhören zu können. Franz Schubert vertonte das Gedicht 1815, in demselben Jahr, in dem er auch „Erlkönig" und „Gretchen am Spinnrade" schrieb.