deutsch-englisch

 

Das Lern-Musical

Teil 1 - Der Prolog
Dialog 1 - My name is Sam
Dialog 2 - I need your help
Dialog 3 - Raindrops
Dialog 4 - Why did you go?
Epilog Teil 1

Teil 2 - Der Prolog
Dialog 5 - Her eyes
Dialog 6 - We need a ship
Dialog 7 - The moon is gently rising
Dialog 8 - Dance and sing
Dialog 9 - Bobby from India
Dialog 10 - Travelling To Liverpool

Wie alles begann

Die Vokabeln lesen und hören
Vokabeln Teil 1 (mit Musik)
Vokabeln Teil 2 Vokabeloperette (!)

Eine neue Lerngeschichte mit Musik:


Die Geschichte hören und lesen

Den Grundwortschatz anhören


20 Lerngeschichten, basierend auf englischen Kinderliedern:

englische Lieder

  Englisch lernen mit Kinderliedern
Englisch lernen mit Popmusik
Rap, Rock & Learn English!
Traditional Irish Folk

 

deutsche Lieder

  Kinderlieder und Folklore
  Lyrik neu vertont
 

Deutsche Grammatik mit Musik!
Konjugation
Deklination

Buchpaket mit 2 CDs

Kostenlos online Englisch lernen

Online Englisch lernen mit Musik, kostenlos, ungekürzt, ohne Anmeldung, ohne Registrierung. Das deutsch-englische Lern-Musical A Toy Soldier In Love wurde konzipiert für Kinder in der Grundschule, um diese mit viel Spaß und einem typisch englischen Soundtrack behutsam an die englische Sprache heranzuführen.

Das Musical ist erschienen auf 2 Audio CDs, die zusammen mit einem ausführlichen Begleitbuch erhältlich sind (Englisch lernen im Spielzeugland, 112 Seiten, 17,90 €).

Soundtrack zum Bonusteil (nur Musik):

Wie alles begann

Von Menschen und Spielzeugen

Wie du dir vielleicht schon gedacht hast, ist Sam kein echter Soldat. Das wäre viel zu gefährlich für ein Kinderbuch. Er ist ein Spielzeug, „a toy“, wie man bei ihm zuhause in England sagt. Bestimmt hast du dich schon oft gefragt: „Wo kommen all die Spielzeuge eigentlich her?“ Es gibt ja außer Sam noch sehr viel mehr Spielzeuge. Puppen zum Beispiel oder Teddys. Hier und jetzt erfährst du endlich die Lösung des Rätsels: Die Spielzeugfiguren kommen auf die Welt genau wie wie alle Tiere und Menschen: Sie werden vom Klapperstorch gebracht. Du siehst also, manchmal denkt man gar nicht an das, was doch am nächsten liegt! Der Spielzeugstorch bringt die Spielzeugbabys. Oft bringt er sie direkt zu den Menschen, meistens zu ganz bestimmten Terminen. Wie etwa zu Weihnachten oder zu Ostern. Oder zu deinem Geburtstag. Du glaubst das nicht? Weil du schon einmal in einem Spielzeugladen warst? In einem Spielzeugladen, in dem man Spielzeuge kaufen konnte? Oh, Vorsicht! Natürlich kann man Spielzeuge auch kaufen. Das sind jedoch keine echten Spielzeuge, sondern Fälschungen. Diese werden nämlich nicht vom Spielzeugstorch gebracht, sondern in Fabriken hergestellt. Stellt euch vor, überall auf der ganzen Welt gibt es Fabriken, wo Menschen Spielzeug herstellen, um damit Geld zu verdienen! Das hat natürlich nichts mit den echten Spielzeugen zu tun. Manchmal kommt es vor, dass der Storch eine neue Spielfigur bringt, obwohl niemand Geburtstag hat an diesem Tag. Da ja auch nicht jeden Tag Weihnachten sein kann oder Ostern, weiß er dann nicht so genau, wo er das neue Spielzeug hinbringen soll. Um dem Storch zu helfen, hat man sich in einigen Ländern merkwürdige Zusatztage ausgedacht, an denen Kinder üblicherweise auch Spielzeuge bekommen. In Amerika gibt es einen Tag mit dem lustigen Namen „Halloween“. An dem Tag hat der Storch in Amerika fast so viel zu tun wie zu Weihnachten. Wenn er dann noch Zeit hat und Spielfiguren übrig sind, bringt er einige davon sogar noch nach England oder Deutschland oder in andere Länder. Es gibt ja sehr viele Länder auf der Welt. Aber es bleiben immer noch Tage übrig, an denen nicht Weihnachten ist, auch nicht Ostern, nicht einmal Halloween und auch nicht genügend Kinder Geburtstag haben. An diesen Tagen setzt der Storch die kleinen Spielzeugfiguren erst einmal im Spielzeugland ab. Oder im „Toyland“ wie man in England sagt. Das bedeutet dasselbe, denn „toy“ bedeutet „Spielzeug“ und „land“ bedeutet ... Naja, das hast du inzwischen wohl selbst herausgefunden. Englisch lernen ist also sehr viel einfacher als man so meint. Es ist im Anfang lediglich etwas ungewohnt für die Kinder, die nicht in England auf die Welt gekommen sind. Für Engländer hingegen ist englisch sehr einfach. Ulkigerweise finden es einige Engländer schwer, deutsch zu reden. Du findest deutsch ganz einfach, stimmt's? Aber warum geht es denn in diesem Büchlein auf einmal um „englisch“? Weil der kleine Sam aus England kommt und nur Englisch spricht. Später wird er selber von seinen Abenteuern erzählen. Auf englisch natürlich, und da wäre es ja sehr schade, wenn du ihn nicht verstehst! Er hat nämlich sehr spannende Abenteuer erlebt. Was genau, das hörst du auf den beiden CDs, die in dieses Büchlein eingeklebt sind. Es gibt auf den CDs auch Lieder auf Englisch. Geschichten mit Musik nennt man übrigens Musical. Das ist auch ein englisches Wort! Du hast jetzt also aus Versehen schon einige englische Worte gelernt und weißt vielleicht sogar schon, was dieser Satz bedeutet: Sam is a toy soldier in Toyland. Du weißt noch nicht, was das auf deutsch bedeutet? Das ist nicht schlimm. Wenn du einmal ein Wort in diesem Büchlein nicht verstehst, dann tu einfach so als hättest du es nicht gemerkt. Du wirst trotzdem immer wissen, worum es geht. Später in dem Musical ist es ganz genau so. Wenn du einmal nicht verstehst, was Sam gesagt hat, wird Jana es dir noch einmal auf deutsch sagen. Du weißt nicht, wer Jana ist? Das macht nichts, zu ihr kommen wir später!

Sam im Spielzeugland – das Abenteuer beginnt!

Es war der 29. Februar vor 96 Jahren. Vielleicht weißt du schon, daß es den 29. Februar nur alle vier Jahre gibt. In all den anderen Jahren hat der Februar nur 28 Tage. Deshalb hatte Sam also erst 24 mal Geburtstag obwohl er schon seit 96 Jahren auf der Welt ist. Als der Klapperstorch mit dem kleinen Sam im Schnabel anflog, hatte kein Kind in der Nähe Geburtstag und am 29. Februar wurde auch noch niemals Weihnachten gefeiert. Auch nicht Ostern und noch nicht einmal Halloween. Daher wurde der kleine Sam vom Storch zunächst einmal im Spielzeugland abgegeben, in Toyland. Dort geht es immer sehr lustig zu. Das ist heute nicht anders als vor 96 Jahren. Damals war es aber besonders wild. Zu der Zeit war Toyland nämlich voller kleiner Äffchen: Little monkeys. Kleine Äffchen können sehr albern sein. Doch dazu später mehr. Da war er also, mitten in Toyland, um ihn herum die ganzen Äffchen, viele Puppen und noch viele andere Spielzeuge. In Toyland geht es zwar weniger streng zu als in echten Ländern, aber dennoch gibt es Regeln und Gesetze, die von allen toys befolgt werden sollten. Dafür, dass alles mit rechten Dingen zuging, sorgt die Königin von Toyland. Sie regiert dort seit 111 Jahren und heißt Lisa E. Bett. Sie ist überaus gütig, doch von Zeit zu Zeit auch sehr streng. Sie begrüßt jedes neue Spielzeug auch heute noch höchstpersönlich und gibt ihm einen Namen. Dann erklärt sie jeder Spielzeugfigur, wo sie wohnt und was ihre Aufgabe ist in Toyland. So nahm sie damals vor 96 Jahren auch den kleinen Sam in Empfang. Er hieß noch nicht Sam, denn sie hatte ihm ja noch keinen Namen gegeben. Er hieß also noch gar nicht. Nachdem der Spielzeugstorch ihn behutsam abgesetzt hatte, mitten in Toyland, direkt vor dem Königinnen-Thron, sagte sie zu ihm: „Welcome in Toyland!“ Das heißt natürlich: „Willkommen in Toyland!“ Sam war etwas durcheinander und wußte nicht, was er sagen sollte. Die Queen Lisa E. Bett - Queen ist übrigens das englische Wort für Königin - fuhr fort: „You are a little toy soldier.” (Du bist ein kleiner Spielzeugsoldat.) „And your name is Sam!” (Und dein Name ist Sam!) Sam war ein wenig enttäuscht. Ein Spielzeugsoldat? Wofür soll ein Spielzeugsoldat gut sein? Er wußte ja nicht einmal, wofür echte Soldaten überhaupt gut waren. Sam hatte natürlich völlig recht mit seinen Bedenken. Soldaten braucht eigentlich kein Mensch. Aber warum gibt es sie dann trotzdem? Und gleich so viele? Sam war noch zu klein, um diese schwierigen Fragen zu beantworten. Du bist wohl auch noch zu klein dafür. Und um jetzt einmal ganz ehrlich zu sein: Nicht einmal Erwachsene können diese Fragen wirklich beantworten, obwohl einige so tun als könnten sie es. Sam hätte sich einen sinnvollen Beruf gewünscht. Wie zum Beispiel Bäcker oder Ballettlehrer. Er liebte Brötchen, und er liebte das Ballett - obwohl er noch so klein war und gar nicht genau wußte, was das eigentlich ist. Doch dazu später mehr. Aber es war nun einmal so wie es war, und er konnte es nicht ändern. Es gab Soldaten, und daher gab es auch Spielzeugsoldaten. Und er würde von nun an einer von ihnen sein. Doch als die Königin weitersprach, hellte sich seine Miene auf. Sie erklärte ihm nämlich, dass er ein ganz besonderer Soldat sein würde, nämlich ein Wachsoldat. Aber nicht irgendein Wachsoldat! Seine Aufgabe sollte es sein, sie zu beschützen. Die Königin! Er durfte die Königin beschützen, zusammen mit einigen anderen ausgewählten Spielzeugsoldaten. Wovor er die Königin beschützen sollte? Vor den frechen kleinen Äffchen natürlich und vor bösen Spielzeugen. Später auch vor blöden Spielzeugen mit Batterien, die den ganzen Tag piepsten. Seine Brust schwoll an vor Stolz. Er würde zur weltberühmten "Queen's Guard" gehören, zur Königinnen-Wache. Er würde ein Teil sein des berühmtesten Regimentes des englischen Toyland. Was für eine Aufgabe! Was für eine Verantwortung! Sam schaute an sich herunter. Er war zwar noch klein, doch er sah bereits sehr stattlich aus mit seiner weissen Hose, seinen schicken Stiefeln, seiner roten Uniformjacke und seinem beeindruckenden Hut. Den konnte er zwar nicht sehen, aber fühlen. Seine Arme waren zu kurz, um das Ende seines Hutes zu ertasten. Also mußte er wirklich sehr groß sein, sein Hut. Da er noch immer nicht so genau wußte, was er zur Königin sagen sollte, rief er erfreut aus: „This is a big hat.“ „Yes, a very big hat!” (Ja, ein sehr großer Hut), antwortete die Queen gütig. Danach machte die Queen den kleinen Sam noch mit dem Oberst bekannt, der für die Wachsoldaten zuständig war. Der Oberst war genauso angezogen wie Sam, nur war alles an ihm größer. Bald wußte Sam, was man wissen sollte als toy soldier in Toyland, er wurde sehr müde und schlief ein. Obwohl die kleinen Äffchen noch immer um ihn herumsprangen und überhaupt nicht daran dachten, müde zu werden.

Die Wache

Als Sam am nächsten Morgen aufwachte, lachte die Sonne über Toyland, und er wurde zum ersten Mal zum Wachdienst eingeteilt. Es war sehr aufregend für Sam am ersten Tag, auch noch an den nächsten Tagen. Die kleinen Affen waren wirklich unglaublich frech. Der Oberst nannte sie „monkey devils“, das bedeutet „Affen-Teufel“. Sie hatten scheinbar den lieben langen Tag nichts anderes zu tun als sich immer wildere Streiche auszudenken. Während der Wache standen immer zwei Wachsoldaten nebeneinander vor ihrem kleinen Wach-Häuschen. Das Wach-Häuschen stand vor dem Eingang des königlichen Backabam Palastes. Die monkeys kletterten gerne auf das Dach des kleinen Wach-Häuschens. Von dort aus konnten sie an Sams Hut wackeln. Das mochte Sam gar nicht. Da sein Hut ja festgeklebt war, wackelte jedes Mal sein ganzer Kopf. Dann sprangen die Äffchen vor ihm auf und nieder und kreischten vor Vergnügen, wie nur kleine Affen es können. Eines Tages verknoteten die little monkeys Sams Schnürsenkel und beim Wachwechsel fiel der Ärmste der Länge nach auf das Kopfsteinpflaster. Das war schon ein schlimmer Streich, doch es kam noch schlimmer. Eines Tages machten die little monkey devils einen Knoten in Sams Gewehr. Seitdem ist Sams Gewehr kaputt. Das macht zwar keinen Unterschied, da sein Gewehr ja ohnehin nur ein Spielzeug-Gewehr ist, doch es sieht ein wenig albern aus. Als Sam sich nach einigen Jahren an sein Leben als toy soldier und sogar an die little monkey devils gewöhnt hatte, wurde es ihm ab und zu etwas langweilig. Spielzeugsoldaten verbringen ja genau wie echte Soldaten die meiste Zeit mit Warten. Auf was genau sie warten, wissen sie selber nicht. Diese Warterei ist bei einem Wachsoldaten natürlich noch ein wenig schlimmer als bei anderen Soldaten. Diese vertreiben sich oft ihre Zeit mit langen Spaziergängen und Ausflügen in den Wald oder in die Wüste. Sam hingegen stand immer nur vor seinem Wach-Häuschen. Diesen Dienst in der Queen's Guard verrichtete er mehr als 80 Jahre lang. So ganz genau konnte er sich nicht mehr erinnern, er wusste nur noch, dass er inzwischen ungefähr 20 Jahre alt war. Du erinnerst dich sicherlich daran, dass er an einem Schalttag gebracht wurde und daher nur alle vier Jahre Geburtstag feiern darf.

Queen Lisa E. Bett und die große Reise

Und dann geschah doch einmal etwas außergewöhnliches, nach mehr als 80 Dienstjahren: Die Queen machte einen Staatsbesuch. Wieso ist das etwas ungewöhnliches? Nun ja, der Einwand ist berechtigt, denn die echte Queen macht schließlich ohne Unterlass Staatsbesuche. Bei einer Toy Queen sieht das allerdings etwas anders aus. Das Reisen ist für toys ungleich schwieriger als für Menschen. Spielzeuge reisen nämlich per Post. Jeder, der schon einmal in einem Postpaket von einem Land in ein anderes gereist ist, weiß, wie unangenehm eine solche Reise sein kann. Es ist sehr dunkel in einem Postpaket, man hat nur wenig Luft und auch sehr wenig Platz. Aber das Schlimmste: Postpakete werden von den Postbeamten manchmal ziemlich unsanft herumgeworfen. Bei diesem Herumwerfen der Postbeamten hat sich schon so manches Spielzeug eine böse Beule zugezogen. Natürlich stand auf dem Postpaket der Queen in fetten Buchstaben DO NOT THROW - NICHT WERFEN - THE QUEEN INSIDE, aber nicht alle Postbeamten lesen sich immer alles ganz genau durch, was auf einem Postpaket steht, bevor sie es irgendwo hinwerfen. Ein weiterer Grund, warum eine Toy Queen nicht so oft verreist wie eine echte Queen, liegt natürlich im besonderen Aufwand, den eine derartige Reise erfordert. Schließlich reist ja der gesamte Hofstaat mit. So also auch Sam. Sogar einige monkey devils durften mit, damit die Wachsoldaten während des Staatsbesuches auch etwas zu tun haben würden. Sam war sehr aufgeregt, und er freute sich auf die Reise. Die paar Beulen störten ihn nicht. Der Staatsbesuch führte die Queen und ihren Hofstaat nach Indien. Die Toy Queen hatte eine Seereise angeordnet und so war ihr gesamter Hofstaat per Seefracht unterwegs und nicht per Luftpost. Entsprechend lange dauerte die Reise. Als sie endlich angekommen waren im indischen Toyland, war Sam noch mehrere Tage lang schlecht von dem Geschaukel auf dem Schiff. Doch in Indien gefiel es ihm sehr gut. Dank der mitgereisten little monkeys war sein Wachdienst zwar sehr ähnlich wie daheim, aber das Essen war sehr viel besser. Es gab jeden Tag Reis, und der schmeckte überaus würzig. Sam liebte die indischen Gewürze über alles. Noch Stunden nach dem Essen brannte es in seinem Mund und er fühlte sich so lebendig. Doch dann kam der Abend, den Sam niemals in seinem Leben vergessen sollte. Es war der letzte Abend in Indien, und der Höhepunkt des Staatsbesuches stand bevor: Eine Ballettvorführung im Opernhaus! Man spielte Le Sacre du Printemps von Igor Strawinski. Seit seiner Kindheit liebte Sam das Ballet - ohne genau zu wissen, was das eigentlich ist. An diesem Abend lernte er es. Die little monkeys hatten keinen Zutritt zum Opernhaus und so konnte sich Sam voll und ganz auf die Musik und das wunderbare Ballett konzentrieren. Es war einfach umwerfend. Nie zuvor hatte er eine ähnlich laute und aufregende Musik gehört und die Tänzerinnen und Tänzer machten Bewegungen auf der Bühne, die er nicht für möglich gehalten hätte. Doch eigentlich hatte Sam nur Augen für die Prima Ballerina. Wenn sie auf der Bühne war, klopfte sein Herz laut in seiner hölzernen Brust. Die anderen Besucher drehten verwirrt ihre Köpfe hin und her, um herauszufinden, wo der kleine Specht saß, den sie ganz deutlich hören konnten, trotz der Musik. Dabei war es nur das rasende Herz von Sam. Nach der Aufführung war Sam sehr aufgewühlt. Er konnte nicht schlafen, und in seinem Kopf drehte sich alles. Er stand ganz allein unter dem indischen Nachthimmel, vor dem Gästehaus der englischen Besucher. Über ihm schimmerten die Sterne und hoch oben am Himmel thronte der Mond. Es war Vollmond und irgendwie sah er größer aus als zuhause. Um ihn herum hörte er die nächtlichen Geräusche der Grillen und der vielen anderen Tiere, die es daheim in England nicht gab. Er meinte, von der Ferne her sogar das Trompeten von Elefanten und das Brüllen eines Tigers zu hören. All diese Geräusche vermischten sich in seinem Kopf mit den Klängen der Musik, die noch immer in ihm pulsierte. Er schaute in den Nachthimmel und sah eine riesige Sternschnuppe, die wie in Zeitlupe hernieder sank. Sam war glücklich.

Bobby the mate

In dieser Nacht fasste Sam einen Entschluss. Von nun an würde er nachts nicht mehr schlafen. Zumindest nicht mehr die ganze Nacht lang. Vielleicht mal ein kurzes Nickerchen ... Aber auf keinen Fall würde er von nun an mehr bei Vollmond schlafen. Das würde er tagsüber während seines Wachdienstes nachholen, was gleich mehrere Vorteile hätte. Während des Dienstes geschah sowieso nie etwas, also verpasste er nichts, wenn er schlief. Außerdem müsste er sich nicht mehr so über die little monkey devils ärgern. Er würde einfach schlafen. Sam freute sich über seinen genialen Einfall und setzte ihn gleich in die Tat um. Die ganze Nacht tat er kein Auge zu und betrachtete den hellen Mond. Als er nach dem Frühstück seinen Wachdienst antrat, fielen ihm planmäßig die Augen zu. Er stand zusammen mit einem Kollegen vor dem Gästehaus und schlief. Um ihn herum sprangen die monkey devils und kreischten. Doch Sam schlief. Er schlief den ganzen Morgen, er verschlief das Mittagessen, und er verschlief auch den ganzen Nachmittag. Als er schließlich spät am Abend wach wurde, gähnte er zunächst einmal herzhaft und streckte sich. Er schaute sich um und sah - nichts! Sein Kollege war weg, die little monkeys waren weg, scheinbar war die ganze englische Reisegruppe weg. Sogar das Gästehaus war weg. Es war aus Lego und die toys nahmen es immer mit, wenn sie verreisten. Sam erschrak. Alle waren abgereist und er war ganz allein zurückgeblieben. Was sollte er tun? „Oh dear!“ stieß er hervor. Das bedeutet in etwa: „Ach, herrje!“ „You are in trouble!” Wer hatte das gesagt? Sam erschrak erneut und drehte sich um. „You are“ bedeutet natürlich „du bist“. „Trouble“ bedeutet „Ärger“. Wenn also jemand zu Sam sagte „you are in trouble“, dann bedeutete das sicherlich nichts gutes. Hinter ihm stand ein anderer toy soldier. Er war ähnlich gekleidet wie Sam, trug aber eine blaue Uniformjacke. Er streckte seine Hand aus und sagte: „Hello, my name is Bobby.“ Sam antwortete „Nice to meet you, my name is Sam.“ Bobby sagte erneut: „Sam, you are in trouble” und er fuhr fort: “I have been watching you since three o' clock.” Das bedeutet „ich habe dich beobachtet seit drei Uhr.“ „You have been watching me?” fragte Sam erstaunt. „Yes, I have been watching you!” sagte Bobby und grinste. „Where is the Queen?” Sam wollte natürlich wissen, wo die Königin war. „She is gone!” Bobby grinste immer noch, während er das sagte. Die Königin war also gegangen. Sam verzog sein Gesicht und fragte Bobby, warum dieser ihn nicht geweckt hätte. „I thought you need some sleep”. Aha, Bobby dachte also, dass Sam noch etwas Schlaf brauchte. „But now I am alone!” „That's right, you are alone”, bestätigte Bobby. Sam war nun alleine. „What can I do now?” „Let's have some fun!” schlug Bobby vor. Das heißt auf deutsch ungefähr „lass uns haben etwas Spaß“. Sam war allerdings gar nicht nach Spaß zumute und er protestierte. Bobby wischte die Bedenken seines englischen Kollegen mit einer Handbewegung beiseite. Und so blieb Sam nichts anderes übrig als Bobby zu folgen. Dieser schritt voran und steuerte auf die Kantine zu, in der sich alle toy soldiers abends trafen, um über den vergangenen Tag zu reden und ein Glas miteinander zu trinken. Bobby zeigte Sam einen Stuhl am Tresen, auf dem er Platz nehmen sollte und setzte sich neben ihn. Sam war froh, dass er Gesellschaft hatte in dem fremden Land und er trank alle Gläser aus, die Bobby ihm hinstellte. Mit der Zeit vergaß er seinen Kummer, und er redete die halbe Nacht mit Bobby. Solange, bis er irgendwann einfach einschlief am Tresen. Auch Bobby schlief ein. Als Sam am nächsten Morgen wach wurde, saß er immer noch am Tresen, sein Kopf tat so weh wie niemals zuvor. Bobby, der noch immer neben ihm saß, schnarchte so laut, als wolle er damit herumstreunende Tiger erschrecken. „Bobby“, sagte Sam und schüttelte seinen neuen Kumpel. „Hey mate, wake up!” „Hey Kumpel, wach auf“, bedeutete das. Aber Bobby brummte nur. Schließlich, einige Minuten später, kam auch Bobby langsam wieder zu sich und Sam fühlte sich noch elender als am Abend zuvor. Wie sollte er jemals wieder nach Hause kommen? Doch an diesem schlimmen Morgen erwies sich Bobby als echter Freund. Nach einem guten Frühstück begleitete er Sam zum Postamt. Er zog ein leeres Paket aus dem Regal und sagte zu Sam „Get in!“ Sam tat, was Bobby sagte und legte sich in das Paket. „Good bye, Bobby“, sagte Sam zum Abschied. „Thank you very much, mate!” „Good bye”, sagte Bobby, „Have a nice trip!” Dann klebte Bobby das Paket zu und schrieb auf die Vorderseite: TOYLAND - ENGLAND „That's enough“, brummte er zufrieden. Dann kaufte er noch eine Briefmarke, die er rechts über die Anschrift klebte. Oben links schrieb er noch in grossen Lettern (das sind Buchstaben): AIR MAIL. Aha! Luftpost! Eine brilliante Idee! Und so ergab es sich, daß Sam bereits am nächsten Tag wieder seinen Dienst antrat vor seinem Wach-Häuschen am Backabam Palast, um die Königin zu beschützen - zwei Monate bevor Queen Lisa E. Bett und ihr Hofstaat von der langen Schiffsreise zurückkehrten. Queen Lisa E. Bett war gerührt von derart großem Pflichtbewußtsein, lächelte besonders gütig und verlieh Sam einen Orden. Und wieder war Sam glücklich.

Die Toys erfinden das Internet

Die Sache mit dem Storch hast du inzwischen sicherlich verstanden. Nun ist es aber so, dass ja all die Spielzeuge in Toyland auch irgendwann einmal verschenkt werden möchten an echte Kinder. Das ist natürlich schwieriger als du so meinst. Denn Kinder dürfen Toyland nicht betreten. Du weisst ja schon, dass du die echten toys aus Toyland nicht mit den Fälschungen aus einem Spielzeugladen verwechseln darfst. Wie aber kommen die echten toys zu den Kindern? Also schön, pass gut auf. Früher war es sehr kompliziert. Es gab Kataloge, die wurden mit der Post an alle Eltern geschickt. In den Katalogen gab es Fotos von all den toys. Ganz früher gab es nicht einmal Fotos, da mußte ein Maler kommen und alle toys abmalen. Egal, also irgendwann gab es Kataloge mit Fotos der toys und die Eltern konnten sich ein toy aussuchen und dieses direkt im Toyland bestellen. Ein toy ist zwar sehr teuer, aber eure Eltern haben euch ja auch sehr lieb. Manchmal. Ein toy ist teuer, das ist übrigens eine prima Eselsbrücke, um sich zu merken, wie toy ausgesprochen wird – nämlich so wie die erste Silbe von teuer! Aber zurück zur Geschichte. Ständig all die Kataloge herzustellen und zu versenden war natürlich ein enormer Aufwand. Immer, wenn der Storch ein neues toy brachte oder ein anderes toy Toyland verliess, mußte ein neuer Katalog hergestellt werden. Eines Tages, Sam war damals noch ein sehr kleiner toy soldier, hatte Queen Lisa E. Bett eine Idee. Sie rief die findigsten und schlausten toys zusammen und sagte würdevoll: „We need the internet!“ Das bedeutet: Wir brauchen das Internet. Die findigsten und schlausten toys schauten sich an und antworteten dann: „That's impossible, the PC is not invented yet.“ Es war also unmöglich, denn der Computer war noch nicht erfunden. „Oh, that's bad news“, sagte die Queen und löste die Versammlung wieder auf. In der Tat, das waren schlechte Nachrichten. Ohne Computer kein Internet. So dauerte es noch mehrere Jahrzehnte, bis es endlich Computer gab und die toys endlich das Internet erfinden konnten. Die Idee war genial. Die toys erfanden zuerst das Portal E-Blay und jedes toy stand mit einem Foto und einer kurzen Beschreibung auf einer eigenen Internetseite. Damit die toys dort auch von den Menschen gefunden werden konnten, musste man das Internet noch den Menschen erklären. Menschen neigen dazu, immer alles selbst machen zu wollen, vor allem die Männer. Daher mussten die toys es so einrichten, dass die Männer glaubten, sie hätten das Internet selbst erfunden. Man schrieb also alles genau auf und schenkte die Bastelanleitungen für das Internet nach und nach einigen Jungs zu Weihnachten. Innerhalb von 10 Jahren war das Internet bei Menschen genau so bekannt wie in Toyland und nach und nach bestellten die Eltern die toys für ihre lieben Kinderlein fast nur noch bei E-Blay. Auch Sam the Soldier sollte Toyland einmal auf diesem Wege verlassen. Aber dazu später mehr.

On Holiday

Drei Jahre nach Sams 23. Geburtstag war Sam immer noch 23 und verrichtete seit 95 Jahren treu seinen Wachdienst - als er zum ersten Mal Urlaub bekam. Er überlegte lange, was er tun sollte in den beiden dienstfreien Wochen. Er könnte natürlich daheim bleiben in Toyland und einfach mal gar nichts tun. Das wäre allerdings kein großer Unterschied zu seiner täglichen Arbeit, und so beschloss Sam, zu verreisen. He would go on holiday. Doch wohin sollte er reisen? In die Berge? Zum Skifahren? Das hätte ihm schon gefallen, denn Skifahren kann man auch, wenn beide Füße auf einem Podest angeklebt sind. Doch leider wurde es nichts mit dem Skifahren, denn es war Sommer. Er könnte auch zum Klettern in die Berge reisen. Doch auch das war eine schlechte Idee, denn in den Bergen zu klettern, ist sehr schwierig, wenn beide Füße auf einem Podest festgeklebt sind. „Oh, that's a bad idea”, dachte Sam. Dann hatte er aber doch noch eine gute Idee: Er würde ans Meer reisen, schwimmen, sich sonnen und einfach nur entspannen. Schwimmen ist sehr einfach, wenn man aus Holz ist. Auch Sonnenbaden dürfte kein Problem sein, denn erstens kann man keinen Sonnenbrand bekommen, wenn man aus Holz ist und zweitens trug Sam ja eine hübsche Uniform, die ihn vor den Sonnenstrahlen schützen würde. „Oh, what a great idea this is!” rief Sam laut. Er reiste also ans Meer, gleich am nächsten Tag, in einem gepolsterten Briefumschlag. Die Queen persönlich begleitete ihn zum Briefkasten, schrieb auf den Umschlag TO THE SEASIDE und DO NOT THROW - NICHT WERFEN - SAM INSIDE. Dann lächelte sie gütig, während sie den Umschlag durch den Schlitz des roten Briefkastens schob. Die Reise gefiel Sam nicht so besonders und er beschloss, in Zukunft nie wieder in einem Briefumschlag zu reisen. Auch nicht in einem gepolsterten Umschlag. Der arme Sam verbrachte seine gesamte Reise unter einem schweren Paket mit einem Kühlschrank darin. Sam fühlte sich bedrückt. Oder besser gesagt gedrückt. Er fühlte sich regelrecht platt und war froh, als der Postbeamte nach einigen Stunden den Kühlschrank von ihm herunternahm. Nach einigen weiteren Stunden kam das Postauto endlich an der Küste an. An welcher Küste, das wußte Sam nicht. Es war ihm auch egal. Wasser ist Wasser, immer gleich nass und wenn man in England lange genug geradeaus läuft, kommt man automatisch immer wieder an irgend einer Küste an. Der Postbeamte nahm den Umschlag aus dem Postauto und legte ihn vorsichtig auf eine Bank am Strand. Sam hörte, wie das Postauto wegfuhr, er hörte das Rauschen der Wellen und die Schreie der Möwen. Urlaubsstimmung machte sich langsam breit in seinem Umschlag. Um den Urlaub allerdings perfekt zu machen, müßte noch jemand den Umschlag öffnen, denn es war darin ähnlich dunkel wie in einem Postpaket. Es dauerte glücklicherweise gar nicht lange, bis sich eine ältere Dame auf Sams Bank setzte. Nach einer Weile nahm sie den Umschlag in die Hand, schüttelte ihn vorsichtig und hielt ihn an ihr Ohr. Da der Umschlag offensichtlich niemandem gehörte, weder Adressat noch ein Absender vermerkt waren und die Dame ein ganz klein wenig neugierig zu sein schien, öffnete sie den Umschlag. Sam fühlte, wie er von einer knochigen Hand umgriffen und aus dem Umschlag gezogen wurde. Die Dame hielt Sam ganz dicht vor ihr Gesicht und betrachtete ihn etwas mißmutig. Vielleicht hatte sie gehofft, eine goldene Uhr zu finden oder eine Schachtel Pralinen oder einen Eierlikör. Sam wollte jedoch höflich sein und zumindest einen guten Eindruck machen. Da er sich nicht sicher war, ob die ältere Dame noch gut hörte, sagte er so laut er konnte: „Hello, my name is Sam. Sam the Soldier!” Die Dame stieß einen lauten Schrei aus, warf Sam in hohem Bogen in den Sand, sprang auf und rannte davon, so schnell, wie sie es wohl selber kaum für möglich gehalten hätte. Sam fand das nicht besonders höflich von der älteren Dame. „I am not impressed!“ brummte er, stand auf, klopfte sich den Sand von der Uniform und schritt so würdevoll wie es ihm möglich war den breiten Strand entlang in Richtung Wasser. Das Wasser war herrlich erfrischend, und Sam schwamm viele Stunden hin und her. Dann legte er sich zum Trocknen in den Sand und machte ein kleines Nickerchen. Als er erwachte, war es bereits dunkel, die Sterne glitzerten am Himmel und der Vollmond spiegelte sich im Meer. Sam rieb sich die Augen, stand auf und betrachtete abwechselnd den Mond und dessen Spiegelbild. Die leichten Wellen an der Oberfläche liessen das Spiegelbild des Mondes immer wieder anders erscheinen, mal etwas breiter, mal etwas länger, aber immer wunderschön. Wie sehr er den Mond liebte! Nachdem er das Schauspiel lange genug bewundert hatte, sah er sich um. Der Strand war inzwischen menschenleer, und Sam begann, sich etwas einsam zu fühlen. Doch wer war das? Einige hundert Meter entfernt sah Sam eine Silhouette, einen Schatten. Das konnte kein Mensch sein, denn Menschen sind viel größer. Sam ging langsam auf die Silhouette zu. Fasziniert und mit offenem Mund blieb er schließlich stehen. Es war eine Tänzerin, sie drehte sich im hellen Mondenschein, herum und herum, immer weiter und immer schneller. Sie drehte sich schließlich so schnell, dass er sie kaum noch erkennen konnte. Eine Balletttänzerin! Sam wurde ganz warm ums Herz. Noch nie in seinem Leben hatte er etwas derart wunderschönes gesehen. Als sich die Tänzerin schließlich langsamer drehte und kurz darauf zum Stillstand kam, fiel Sam vor Schreck fast in Ohnmacht. Es war die Prima Ballerina, die er bei der indischen Ballettvorführung so sehr bewundert hatte. Auf der Stelle begann sein Herz wieder, wie ein Specht gegen seine hölzerne Brust zu klopfen. Sam wußte nicht, was er sagen sollte und mußte erst einmal einige Minuten über einen Satz nachdenken, der geeignet wäre, das Gespräch mit der wundervollsten Frau der Welt zu eröffnen. Doch schließlich hatte er eine brilliante Idee und sagte mit fester Stimme: „Look, I have got a big hat!“ Die schöne Tänzerin sah ihn prüfend an. Sie verzog keine Miene und sagte gar nichts. Sam versuchte es erneut: „Hello, my hat is big!“ Noch immer sagte die Tänzerin nichts. Sam machte einen letzten Versuch: „My hat is black and my hat is big. It is a big black hat!” Die Tänzerin neigte ihren Kopf ein wenig zur Seite, lächelte schließlich und streckte ihre kleine Hand aus. Ihre Hand war unglaublich zart. Sam nahm sie ganz vorsichtig und sagte: „Hello, my name is Sam! Sam the soldier!“ Die Tänzerin sagte noch immer nichts. Scheinbar redete sie nicht gerne. Statt einer Antwort blinzelte sie ihm freundlich zu und begann erneut, sich im Kreis zu drehen, schneller und immer schneller. Sam war verliebt.

Sam verlässt Toyland

Für Sam wurde es ein wundervoller Urlaub und nach einigen Tagen verriet die schöne Tänzerin ihm sogar ihren Namen. Ihr Name war Anna. „Aaaaaanna“, rief Sam begeistert. Allein ihr Name klang schon wie Musik. Sie verbrachten jeden Tag miteinander und stellten fest, dass sie dasselbe Hobby hatten: Im Mondenschein zu stehen. So verbrachten sie jede Nacht nebeneinander am Strand, schauten auf das Meer, das im Mondschein glänzte und standen einfach nur da. Wäre es nach Sam gegangen, hätte es ewig so weitergehen können. Doch leider endete der Urlaub sehr plötzlich und nicht ganz so erfreulich, wie er begonnen hatte. Das lag allerdings nicht an Anna – oder an Aaaaaaaanna, wie Sam sie nannte – sondern das lag an Bobby, Sams Kumpel aus Indien. Naja, ein ganz klein wenig lag es auch an Sam. Doch was genau passiert war am Ende seines Urlaubs, wird Sam dir selber erzählen in dem Musical, das gleich beginnt. Natürlich beginnt es nur, wenn du die CD einlegst und auf „play“ drückst. Ha! Schon wieder ein englisches Wort. „Play“ heisst natürlich „spielen“ und passt deshalb sehr schön zu unserer kleinen Geschichte aus dem Spielzeugland. Spielzeugland? Richtig, Toyland. Sam war nach seinem Urlaub alleine zurückgekehrt nach Toyland, todunglücklich und es würde ihm nichts anderes übrigbleiben, als es zu verlassen. Am Ende seines Urlaubs war Anna weggelaufen. Warum? Hör dir das Musical an und du wirst es erfahren! Sam mußte sie wiederfinden. Von nun an stellte er sich also tagsüber nicht mehr vor sein Wachhäuschen sondern er stellte sich jeden Tag von frühmorgens bis spät in die Abendstunden in das Internet. Dort stand er nun auf seiner Homepage und immer wenn jemand auf ihn klickte, hob er seinen Kopf und schaute den Klicker aufmerksam an. Im Internet zu stehen, ist noch langweiliger als vor einem Wachhäuschen zu stehen. Er war ganz alleine, den ganzen Tag. Er gab es nicht gerne zu, doch er vermisste sogar die little monkeys. Eines Tages wurde er im Internet von einem Mädchen und ihrer Mutter aus Deutschland angeklickt. Sam war sofort hellwach. Anna hatte ihm erzählt, dass sie in Deutschland lebt, also war dieses deutsche Mädchen eine einmalige Gelegenheit, dort hinzukommen. Als das Mädchen ihn anschaute, blinzelte er sie einfach an. Normalerweise machen toys so etwas nicht, doch in diesem Fall machte Sam einfach eine Ausnahme. Schließlich ging es um Aaaaaanna!

Das war das vierzehnte Kapitel aus dem Begleitbuch Englisch lernen im Spielzeugland rund um das deutsch-englische Kinder Musical A Toy Soldier In Love

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Weitere Informationen zu den verschiedenen Medien rund um den Toy Soldier, zu unserem Schulprogramm, sowie Pressestimmen zum Musical gibt es auf unserer Verlagsseite von englisch-jetzt!

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